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Medien Eintrag  001 - 020


30.05.2007   Pendlerschiff gegen den Verkehrskollaps...


Pendlerschiff gegen den Verkehrskollaps

30.05.2007

THUN - Diesen Sommer droht Thun im Verkehrschaos zu ersticken: Die Hofstettenstrasse wird saniert und ist vom 2. Juli bis zum 10. August nur noch stadtauswärts befahrbar. Etwa 8000 Autos pro Tag können auf die engen Quartiersträsschen am rechten Seeufer umgeleitet werden. Trotzdem ist mit Stau zu rechnen: Wenn nicht genügend Autofahrer aufs Velo oder ÖV umsteigen, könnten sich die Blechschlangen bis in die Innenstadt ziehen. Die Stadt hat deshalb nach Alternativen gesucht. So verkehren werktags ein Pendlerschiff mit drei Morgenfahrten zwischen Oberhofen und der Bahnhofländte. An Bord gibts gratis Kaffee und Zopf. Zudem beteiligt sich Thun als Pilotregion an einem neuen Internetportal für Fahrgemeinschaften. Die Hauslieferdienste * und *Thun helfen, den Transportverkehr zu vermindern.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: 20minuten, 30.05.2007

25.05.2007   RideShare: Fahrgemeinschaft statt Stau...


RideShare: Fahrgemeinschaften statt Stau

25.05.2007



SANIERUNG HOFSTETTENSTRASSE:

Von März bis September 2007 wird in der Region Thun die Hofstettenstrasse im Bereich Jakobshübeli bis Lauitorkreisel saniert. Diese notwendige Arbeiten führen zu massiven Verkehrsbehinderungen. So wird von 2. Juli bis 10 August der motorisierte Individualverkehr stadteinwärts ab der Chartreusestrasse (Hünibach) umgeleitet. Dies wird zwangsläufig zu Verkehrsstaus und mit langen Wartezeiten führen. Massnahmen zur Verminderung des Verkehrs am rechten Thunerseeufer sind deshalb dringend notwendig, um den völligen Zusammenbruch zu verhindern. Das kantonale Tiefbauamt setzt in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden auf RideShare. Der TCS unterstützt diese einfache, aber wirkungsvolle Idee von Fahrgemeinschaften.


Die Sanierung der Hofstettenstrasse in Thun führt bereits jetzt zu deutlichen Verkehrsbehinderungen, obschon die eigentliche Intensivphase erst im Juli beginnen wird. Dann wird auf der Hofstettenstrasse während sechs Wochen nur noch einspurig (stadtauswärts) gefahren. Zudem ist auch diese eine Spur zeitweise gesperrt, damit die Busse stadteinwärts zirkulieren können. Trotz Ferienzeit und deshalb reduziertem Berufsverkehr kann der Verkehr vor allem zu den Rush-hour-Zeiten am Morgen und am Abend vollkommen zum Erliegen kommen. Nicht alle Pendler können jedoch auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. RideShare bietet hier eine sinnvolle und einfache Methode, die Vorzüge des Individualverkehrs zu geniessen und gleichzeitig das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

So einfach ist RideShare
Der Ausdruck RideShare kommt aus dem Englischen und bedeutet
Ride = fahren, share = teilen und bedeutet nichts anderes als die Bildung von Fahrgemeinschaften. Die Idee, die hinter Ride Share steckt, ist einfach: Wenn Fahrgemeinschaften gebildet werden, dann lassen sich weniger Autos gleichviele Menschen an ihr Ziel bringen und das Nadelöhr Hoftettenstrasse wird entlastet. Zählungen vor Ort haben ergeben, dass durchschnittlich nur 1,25 Personen in einem Auto sitzen. Hier lässt sich einiges erreichen.

Was ist nun RideShare genau? Auf den ersten Blick eigentlich nichts Besonderes: eine Vermittlung von Fahrgemeinschaften auf dem Internet (*). Bei genauerer Betrachtungen bietet RideShare genau die Vorzüge, welche notwendig sind, um die verbreiteten Vorbehalte zu überwinden und den Fahrgemeinschaften zum Erfolg zu verhelfen.


Datenschutz ist gewährt
Beim Fahrtwunsch kann man nicht nur angeben, ob man mit dem eigenen Auto fährt und jemanden mitnehmen will, oder ob man kein Auto zur Verfügung hat und bei jemandem zusteigen möchte, sondern auch wenn man ein Auto hat, dieses aber nicht unbedingt zur verwendet braucht. Man erhält dann Vorschläge zum Selberfahren und zum Mitfahren. Unterschieden wird weiter nach einmaligen und regelmässigen Fahrten.
Ist man verhindert oder verschiebt sich die Abfahrtszeit, so können sich die Benutzer von RideShare jederzeit - geschützt durch ein Passwort - ihre eingegebenen Fahrten anzeigen lassen und diese beliebig ändern oder löschen. RideShare informiert die Partner darüber mittels SMS.
RideShare legt Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Alle Daten im Internet werden verschlüsselt übertragen. Die Kontaktdetails werden den Fahrpartnern erst mitgeteilt, wenn die Fahrgemeinschaft ausgewählt ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Anonymität der Benutzer gewährt. Niemand braucht sich mit seinen Fahrtwünschen «ins Schaufenster zu stellen». RideShare überprüft zudem, ob der Benutzer tatsächlich im Besitz des Handys mit der angegebenen Nummer sind. So lassen sich im Notfall die Beteiligten an der Fahrgemeinschaft nachträglich zuverlässig eruieren.

Die Vermittlung der Fahrgemeinschaften ist gratis
Die Fahrgemeinschaften selbst darf aber die Mitfahrenden etwas kosten. RideShare schlägt deshalb für jede Fahrgemeinschaft einen von der gemeinsam zurückgelegten Distanz abhängigen Fahrkostenbeitrag vor. Der Vorschlag ist unverbindlich und der Betrag wird unter den Beteiligten direkt beglichen.
Die durch RideShare erreichte Verkehrsentlasstung an der Hofstettenstrasse wird periodisch erfasst und mit gezielten Promotionsmassnahmen wird versucht, diese laufend zu vergrössern. Denn je mehr bei RideShare mitmachen, desto leichter lässt sich eine Fahrgemeinschaft finden und desto grösser wird der Erfolg.


Thun als weltweiter Vorreiter
Die Region Thun übernimmt mit RideShare weltweit eine Pionierrolle. Ein ähnliches weit entwickeltes System für das sogenannte «Car Pooling» gibt es noch nirgends. Die Beteiligten möchten aber noch einen Schritt weiter gehen und RideShare zum Teil eines ganzen Programmes für nachhaltige Mobilität machen. Dieses Programm läuft nach dem Motto «Spurwechsel - kluge Mobilität für die Region» (*). Es umfasst ein ganzes Bündel von Massnahmen, wie zum Beispiel ein Angebot zur koordinierten Warenanlieferung für Gewerbetriebe, einen Hauslieferdienst und Sonderangebote zum Mieten von Velos und E-Bikes.

Verkehrsstaus abzubauen ist nur eine der erhofften Effekte von RideShare. Wichtig ist auch der positive Effekt auf die Umwelt und insbesondere auf das Klima. RideShare wird deshalb von der Stiftung Klimarappen finanziell unterstützt. Diese Stiftung fördert im Auftrag des Bundes Massnahmen des Klimaschutzes. Die Menschen in der Region Thun haben die Möglichkeit, auf ganz persönlicher Ebene dem Klimawandel entgegenzuwirken: Indem sie für alle ihrer Fahrten RideShare benutzen!



Vorteile von RideShare

- Mit RideShare gibt es kein langes Suchen nach einer Fahrgemeinschaft. Der Fahrtwunsch wird ähnlich wie beim Fahrplan * im Internet
  eingegeben. Innerhalb von Sekunden liefert dann RideShare eine Liste der möglichen Fahrpartner, aus der man auswählen kann. Über Handy
 
können sich die Beteiligten der gewählten Fahrgemeinschaft über alle Details absprechen.

- RideShare berücksichtigt bei seinen Vorschlägen die Wünsche bezüglich Abfahrts- oder Ankunftszeit. Es vermittelt auch Fahrten, bei
  denen die Mitfahrenden nur eine Teilstrecke zurücklegen möchten. Dadurch ergibt sich eine besonders hohe Trefferwahrscheinlichkeit.


- Trotzdem kann es sein, dass RideShare für einen Fahrtwunsch nicht auf Anhieb eine passende Fahrgemeinschaft findet. Das ist kein Grund zur
  Sorge. RideShare behält den Fahrtwunsch in einer Datenbank und überprüft bei jedem neu eingegebenen Fahrtwunsch, ob er dazu passt.
  Erst wenn die angegebene Zeit für die Fahrt vorbei, wird der Fahrtwunsch automatisch gelöscht.



Die Zukunft von RideShare


Was an der Hofstettenstrasse wichtig ist, kann auch an anderen Orten nützlich sein. Die beteiligten Gemeinden haben beschlossen. RideShare über die Zeit der Sanierung hinaus weiterzubetreiben. Zusammen mit weiteren Gemeinden haben sie sich zu einer Pilotregion für RideShare zusammengefunden. RideShare vermittelt nicht nur Fahrten innerhalb dieser Pilotregion, sondern auch solche von einem Startpunkt in der Pilotregion zu einem Ziel irgendwo in der Schweiz und von einem beliebigen Ort der Schweiz in die Pilotregion. Auch in diesem ausgedehnteren Betrieb soll der Schwerpunkt des Einsatzes bei Situationen mit besonderen Verkehrsproblemen liegen: bei den Verkehrsspitzen im Pendlerverkehr am Morgen und am Abend, Einkaufszentren und bei grossen Veranstaltungen. Bereits haben zum Beispiel die Thuner Seespiele beschlossen, ihrem Publikum und den Angestellten für An- und Rückreisen RideShare zu empfehlen.


Das Wichtigste zur Sanierung der Hofstettenstrasse in Thun

VERKEHRSFÜHRUNG VOM 2. JULI BIS 10. AUGUST


- Der Autoverkehr stadteinwärts kann über die Hofstettenstrasse fahren. Eine Ampel beim Lauitorkreisel reguliert die Zufahrt

- Der Autoverkehr stadteinwärts wird ab Hünibach über die Chartreusestrasse - Riedstrasse - Wartbodenstrasse - Goldiwilstrasse zum
  Goldiwilkreisel in Thun umgeleitet (siehe Plan). Die Ried- und die Wartbodenstrasse sind für Personenwagen nur im Einbahnverkehr befahrbar.
  VORSICHT: Radfahrer dürfen die Umleitungsroute in beiden Richtungen befahren!


- Für Lastwagen mit einer Länge über 10 Meter, Reisecars und Autos mit Anhängern ist die Umleitungsroute stadteinwärts gesperrt.

- Die *-Busse verkehren in beiden Richtungen über die Hofstettenstrasse. Mittels Ampeln wird sichergestellt, dass die stadteinwärts fahrenden
  Busse und der Verkehr stadtauswärts aneinander vorbeikommen.

  Die Haltestellen Casino werden nicht bedient.


- Der Veloverkehr entlang der Hofstettenstrasse wird über den Aare- und Brahmsquai geführt.

- Die Fussgänger können Trottoirs entlang der Hofstettenstrasse mit einigen Einschränkungen benutzen.
  Empfehlung:
Aare- und Brahmsquai benutzen.

Bitte beachten Sie, dass zur selben Zeit in den Tunneln der Beatenbucht Unterhaltsarbeiten durchgeführt werden und die Durchfahrt deshalb von 22 bis 6 Uhr gesperrt ist.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: TCS touring club - Mitteilungen Landesteil Berner Oberland, 25.05.2007

01.05.2007   Verkehr...


Verkehr

01.05.2007

NOT MACHT ERFINDERISCH: «SPUR-WECHSEL» FÜHRT AN DER BAUSTELLE HOFSTETTENSTRASSE VORBEI


Eine der Baustellen auf der Hofstettenstrasse - hier beim Thunerhof


Vom 2. Juli bis zum 10. August 2007 wird der Verkehr vom rechten Thunerseeufer Richtung Thun wegen der Intensivbauphase auf der Hofstettenstrasse über die Chartreuse-, Ried-, Wartboden- und Goldiwilstrasse umgeleitet. Nur die Busse dürfen in beiden Richtungen über die Hoftettenstrasse fahren. Mit der Kampagne «spur-wechsel» steht ein Bündel von Angeboten bereit, um Stau und Ärger zu vermeiden.

Wer die engen Quartierstrassen und die enormen Verkehrsmengen auf der Hofstettenstrasse kennt, fragt sich, ob und wie die geplante Umleitung von täglich 9000 Fahrzeugen klappen wird. Der Oberingenieurkreis l des Kantons hat das Umleitungskonzept in einer Computersimulation testen lassen. Fazit: Dank der ferienbedingten Verkehrsabnahme und zusätzlichen Einsätzen des Verkehrsdienstes sollte der Umleitungsverkehr zu bewältigen sein. Das Büro * (Thun) erarbeitete im Auftrag des Kantons und der Gemeinde Thun, Hilterfingen und Oberhofen ein Mobilitätsmanagement mit Namen
«spur-wechsel - Thun bewegt sich anders».

Lieferdienste für Private und Firmen
«spur-wechsel» bedeutet zum Beispiel, seine Einkäufe mittels «*» nach Hause liefern zu lassen. Mit «*» steht ein ähnliches Angebot für Unternehmen zur Verfügung. Die Speditionsfirma * nimmt Güter zum Weiterverteilen am rechten Thunerseeufer entgegen. Bei guter Nutzung lassen sich durch diese Bündelung zahlreiche Lieferfahrten vermeiden.

RideShare: Gemeinsam fahren
Um satte 40 Prozent liesse sich der Verkehr reduzieren, wenn statt heute durchschnittlich etwas mehr als eine jeweils zwei Personen in einem Auto reisen würden. Möglich macht dies RideShare, ein Internet-Fahrtenvermittlungsdienst, der schweizweit erstmals eingesetzt wird und geschützte Nutzerdaten, Wahlmöglichkeiten bezüglich Rauchverhalten und Geschlecht der mitfahrenden Person oder eine Empfehlung zum Fahrpreis bietet. «spur-wechsel» kann auch bedeuten, den Hangbus, das Schiff oder den Bus zu nehmen. Oder mit dem Velo oder (gemieteten) Elektrobike kurz vor Thun über den Brahmsquai zu radeln, statt im Stau zu stecken. Mehr dazu gibts Ende April auf *.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: thun! das magazin, 01.05.2007

13.04.2007   Die Prügel-Opfer waren auch Täter...


Die Prügel-Opfer waren auch Täter

13.04.2007

EINZELGERICHT THUN

Obwohl alle sechs Männer bei einer Prügelei beim Maulbeerkreisel zugeschlagen hatten, wurden nicht alle schuldig gesprochen.

Im März 2004 gerieten sechs Männer auf einem Fussgängerstreifen beim Maulbeerkreisel aufs heftigste aneinander (siehe Ausgabe von gestern). Die beiden Gruppen -Zwei Albaner und vier Iraker- prügelten damals aufeinander ein. Nun mussten sich einer der Iraker und die beiden Albaner vor dem Thuner Einzelgericht unter anderem wegen Raufhandels verantworten. Die beiden albanischen Brüder, welche im Schlägerei-Fall unter die Räder kamen, waren in einem früheren Fall die Täter: Am 17. September 2003 waren sie mit ihren Fahrrädern ohne Licht unterwegs. Ein Autolenker regte sich darüber auf, versperrte den beiden den Weg und provozierte sie mit ausländerfeindlichen Sprüchen. Als der Autolenker ausstieg, kam es zu einem Wortgefecht und schliesslich zu einer körperlichen Auseinandersetzung: Die Albaner schlugen gemeinsam auf den Mann ein. Dieser erlitt unter anderem einen Nasenbeinbruch. Gestern sprach sie der Gerichtspräsident * wegen Angriffs schuldig und verurteilte sie zu einer bedingten Geldstrafe von * Franken. Sie wurden ausserdem wegen Sachbeschädigung und diverser Verkehrsdelikte mit Geldstrafe und Bussen belegt.


Hier geschah es: Beim Fussgängerstreifen vor dem Maulbeerkreisel
trafen die beiden Gruppen aufeinander.


Zwei gegen vier
Vom Vorwurf des Raufhandels wurden die beiden Albaner hingegen freigesprochen. «Das Wichtigste ist das Verletzungsbild», sagte der Gerichtspräsident. «Die Albaner trugen ernste Verletzungen davon, während die Iraker unverletzt blieben.» Daraus könne man schliessen, dass die Iraker die Angreifer gewesen seien. Gestützt werde die Annahme dadurch, dass nur die Iraker Waffen bei sich gehabt hätten. «Der Freispruch heisst aber nicht, dass die Albaner nicht auch zugeschlagen haben», stellte * klar. Die Zeugen hatten berichtet, dass in einer ersten Phase der Kampfes beide Gruppen aktiv waren und sich in einer zweiten Phase ein Machtgefälle abgezeichnet habe.
Der Gerichtspräsident ging davon aus, dass sich die beiden Albaner nur gewehrt haben. «Auch wenn sie zugeschlagen haben, rechtfertigt dies einen Freispruch», sagte er.

Verschiedene Versionen
Dagegen schuldig gesprochen wurde der Iraker. «Die Waffen waren auf seiner Seite, also muss davon ausgegangen werden, dass er auf die Schlägerei vorbereitet war», begründete * . Er sei aber nicht derjenige gewesen, der den Albaner mit dem Messer verletzt habe. Mitentscheidend für das Urteil seien auch seine widersprüchlichen Aussagen gewesen, welche keiner der Zeugen bestätigte.
Er muss * Franken Geldstrafe zahlen und, obwohl er nicht mit dem Messer zugestochen hat, dem Geschädigten eine Genugtuung von * Franken berappen.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 13.04.2007

10.04.2007   Weniger Logiernächte...


Weniger Logiernächte

10.04.2007

HOFSTETTENSTRASSE

TT-LESER ZUR BAUSTELLE AN DER HOFSTETTENSTRASSE
Vorweg müssen wir leider zur Kenntnis nehmen, dass keiner sich als Entscheidungsträger zu erkennen gibt und die Frage nach Kompetenz unbeantwortet bleibt, auch nach dreimaligem Nachhaken. So wissen wir nicht, ob unsere Anliegen ernst genommen werden und innert nützlicher Frist umgesetzt werden können. Bereits heute sind massive Umsatzeinbussen und verminderte Logiernächte spürbar. Folgende Forderungen stehen im Raum:

- Grundsätzlich sollte die Durchfahrt von Reisecars ermöglicht werden. Für die Wegfahrt Richtung Thun sind auch während der Intensivphase
  Zeitfenster vorzusehen, in denen sich Cars den *-Bussen anhängen können.

- Das Management der Staufreihaltung am Lauitorkreisel ist zu verbessern durch Aufsicht direkt am Kreisel. Ziel ist möglichst zweistreifige
  Verkehrsführung. Die Abmachungen mit dem öffentlichen Verkehr sind einzuhalten, die Verbindungen mit der * sind jederzeit zu gewährleisten.

- Zur Staufreihaltung des Lauitorkreisels wäre es allenfalls dienlich, die Bushaltestelle für die *-Busse stadteinwärts zu verlagern.

- Offenhaltung der Zufahrt über Interlaken, falls nötig unter zeitlicher Verschiebung der Baustelle.

- Es dürfen keine Busbuchten aufgehoben werden. Der öffentliche Verkehr soll möglichst nicht den Individualverkehr behindern.

Die kantonalen Behörden müssen sich bereits jetzt den Vorwurf gefallen lassen das längst nicht alles getan wird, um Stau zu vermeiden, und dass die Tourismuskreise ernsthaft daran zweifeln, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Gewisse Kreise in Thun dürfen endlich zu Kenntnis nehmen, dass die Hofstettenstrasse nicht nur der Stadt Thun und dem «Thunerhof» dient, sondern immer noch Zubringer ist für die ganze rechtsufrige Seeregion. Dass durch den Bau der Hübelitunnelvariante schliesslich nach wie vor die meisten
Probleme gelöst würden, darf auch an dieser Stelle nochmals gesagt werden.


Stau beim Bau an der Hofstettenstrasse. Daran stört sich
TT-Leser *


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 10.04.2007

31.03.2007   Mehr Polizei in den Quartieren...


Mehr Polizei in den Quartieren

31.03.2007

THUN: SANIERUNG DER HOFSTETTENSTRASSE

Die Sanierung der Hofstettenstrasse führt zu grösseren Staus als angenommen. Viele Autofahrer weichen deshalb in die Quartiere aus - was den Anwohnern nicht gefällt. Die Polizei will nun vermehrt zum Rechten sehen.

Die intensive Phase bei der Sanierung der Hofstettenstrasse läuft am 2. Juli an. Zurzeit werden erst die Werkleitungen verlegt. Doch bereits diese Arbeiten führen zu teils erheblichen Staus und Verspätungen bei den Bussen der * . Denn zwischen Lauitor und « * » ist so wenig Raum, dass neben den Werkleitungsgräben und den Baumaschinen nur Platz für eine Verkehrsspur bleibt.

Eng und gefährlich
«Wenn die Hauptstrasse verstopft ist, nehmen wir eben den Schleichweg», sagen sich viele Autofahrer und benutzen bereits heute die Route, über welchen der Verkehr erst ab 2. Juli offiziell umgeleitet wird: «Sie befahren die Chartreuse- und die Riedstrasse in Hünibach und kommen via Goldiwilstrasse wieder herunter nach Thun oder Steffisburg», sagt * , stellvertretender Kreisoberingenieur und Leiter des Sanierungsprojektes. Das wiederum ärgert die Anwohner, die im Sommer ohnehin mit massiv mehr Verkehr rechnen müssen. Denn in den Quartieren sind viele, auch jüngere, Schülerinnen und Schüler zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs. Zudem können grössere Fahrzeuge in den zum Teil sehr engen Strassen nur mit Mühe kreuzen, was zu gefährlichen Situationen führt. Denn es gibt viele Lastwagenfahrer, die die Ausweichroute ebenfalls benutzen - obwohl dort LKW-Verbot herrscht.

Am 20. April zu Ende
«Unter der Leitung der Abteilung Verkehrstechnik des Tiefbauamtes der Stadt Thun werden die ergriffenen Massnahmen zur Verkehrslenkung laufend beobachtet und wo nötig und möglich verbessert oder ausgebaut», schrieb der Kanton gestern in einer Medienmitteilung. Ziel der Bauunternehmung und der * sei es, den kritischen Bereich möglichst rasch, das heisst bis spätestens am 20. April, fertig zu stellen. Bis dahin wird die Polizei ihre Präsenz in den betroffenen Quartieren verstärken und die bestehende Verkehrsbeschränkungen durchsetzen. Lastwagenfahrer, welche unerlaubt durch die Hünibächler und Thuner Wohnquartieren fahren, riskieren also eine Busse.
Die motorisierten Verkehrsteilnehmer werden aufgerufen, auf vermeidbare Fahrten über die Hofstettenstrasse zu verzichten. Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Raum Steffisburg sollten nach Möglichkeit nicht via Burgstrasse-Lauitor in Richtung Maulbeerplatz fahren. Verkehrsteilnehmende mit Zielen im Raum Interlaken sollen die Autobahn A6 benutzen. Gearbeitet wird auf der Baustelle im Moment zwischen 7 und zirka 18 Uhr. Wer vorher oder nachher auf der Hofstettenstrasse fährt, wird nicht durch den Baustellenbetrieb behindert.

* : Genug Zeit einplanen
Die Verkehrsbetriebe * empfehlen ihren Fahrgästen, bis auf weiteres genügend Zeit einzuplanen, da der Anschluss an die Züge am Bahnhof Thun nicht immer gewährleistet werden kann.
Die Mitarbeiter des Verkehrsdienstes würden sich zwar bemühen, die *-Busse möglichst rasch passieren zu lassen. Wegen den engen Platzverhältnisse und fehlender Stauräume sei eine Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs aber nicht möglich. Auf der *-Linie 21 Oberhofen-Thun werden täglich in beiden Richtungen rund 4 200 Fahrgäste transportiert.


Stau auf der Hofstettenstrasse in Thun: nicht während der
Stosszeit, sondern gestern Nachmittag um 15 Uhr.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 31.03.2007

28.03.2007   Erste Phase läuft beinahe plangemäss...


Erste Phase läuft beinahe Plangemäss

28.03.2007

THUN: HAUPTVERSAMMLUNG DES LAUENEN-HOFSTETTEN-RIED-LEISTS

Die Sanierung der Hofstettenstrasse trieb die Leute zahlreich an die Hauptversammlung des Lauenen-Hoftetten-Ried-Leists. Die Verantwortlichen referierten über den Stand der Dinge und erklärten, was künftig bevorsteht.

«Wir sind weder im Verzug, noch haben wir einen Vorsprung herausgeholt.» Projektleiter * informierte zusammen mit * und * am Dienstagabend im Thuner Tertianum Bellevue-Park über die Sanierung der Hofstettenstrasse (wir berichteten). 123 Personen - ein Viertel mehr als erwartet - hörten an der Hauptversammlung des Lauenen-Hostetten-Ried-Leists den Ausführungen der Verantwortlichen aufmerksam zu.

Rückstaus in Stosszeiten
Zurzeit werden die Gas- und die Wasserleitungen ersetzt. Dabei sei bereits die eine oder andere Überraschung aufgetreten, sagte * . Etwa, dass sich Werkleitungen nicht in der angegeben Tiefe befinden. Beim Verkehr räumte er erste Negativerscheinungen ein. «Zu Stosszeiten kann es beim Lauitor zur Verstopfung des Kreisels kommen - mit einem Rückstau bis zum Maulbeerkreisel», sagte * . Und schickte nach: «Wir geben uns Mühe, dies zu verhindern, indem wir den Verkehr regeln.»
Diverse Massnahmen sollen helfen, den Verkehr von heute täglich 18 000 Motorfahrzeugen auf der Hofstettenstrasse während der Intensivbauphase vom 2. Juli bis 10. August zu reduzieren. Eine dieser Massnahmen heisst RideShare. Dabei handle es sich um ein nationales Mitfahrprojekt, das ab Juni allen Betroffenen zur Verfügung stehe, wie Kommunikationsberaterin * erklärte. «Auf der Homepage können Sie sich anmelden und sich zu Fahrgemeinschaften zusammenschliessen.» * betonte: «Wir setzen grosse Hoffnungen darauf. Wenn es gelingt, dass zwei Personen pro Auto mitfahren, reduziert sich der Verkehr um 40 Prozent.»
Weiter erläutert * das Prinzip des Mobilitätsmanagements, wobei Verkehrsteilnehmer dazu bewogen werden sollen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, das Velo zu gebrauchen oder den Velo-Hauslieferdienst «Kürier» sowie den Warenlieferdienst « * » zu benutzen.

Kontrollen angekündigt
Weitere Massnahmen sollen der Verkehrsberuhigung dienen. So wird der Aarequai während der Intensivbauphase für Velofahrer freigegeben. «Von der * habe ich bisher kein positives Signal für zusätzliche Schiffe erhalten», räumte der zweite Projektleiter und stellvertretende Oberkreisingenieur, * , ein. Dafür habe ihm Polizeivorsteher * die Durchsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf der Umleitungsroute zugesichert. Während der Intensivbauphase wird der motorisierter Individualverkehr stadteinwärts via Chartreuse-, Wartboden- und Goldiwilstrasse geführt.

Sicherheit für die Schüler
Die anschliessende Diskussion verlief sachlich. Allerdings zeigte sich, dass die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler die Gemüter bewegt. Der Vorschlag den Schülern in der letzten Schulwoche frei zu geben, erntete Applaus. Die Mittelstufenschule in Hünibach bemühe sich um angepasste Stundenpläne, sagte * . Zudem werde versucht, die Schulwege mit Trottoirmarkierungen sicherer zu machen. Eine Frau meinte, die Hinweistafeln «Durchgang erschwert» bei den Autobahnausfahrten reichten nicht aus. «Das finden wir auch», stimmte * zu. Jedoch handle es sich hier um einen Kompromiss mit der Tourismusbranche, die sich gegen eine explizitere Formulierung gewehrt habe. Es wurde ausserdem vorgeschlagen, die Bushaltestelle Casino, die während der Bauzeit aufgehoben wird, in Haltestelle Hofstetten umzubenennen.


Die Baustelle an der Hofstettenstrasse beim Thunerhof:
Bei der Sanierung der Strasse werden die alten Tramgeleise entfernt.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 28.03.2007

02.02.2007   Ein besonderer Rekord für Thun...


Ein besonderer Rekord für Thun

02.02.2007

GE-PFEFFER-TE GEDANKEN

*

THUN IST KEIN GEWÖHNLICHER ORT, das wissen wir alle. Die kleine Stadt hat einiges zu bieten, verfügt sie doch über ein einzigartiges Schloss, ein traumhaftes Bergpanorama, einen See und mehrere erfolgreiche Sportler. Wussten Sie aber auch, dass Thun einen ganz speziellen Schweizer Rekord hält?

ZUGEGEBEN, ES IST EIN REKORD, der in keinem Rekordbuch anzutreffen ist. Es ist ein stiller Rekord und doch einer, der grosse Auswirkungen hat. Ich bin überzeugt, dass auch Sie bereits mit ihm Bekanntschaft gemacht und sich dabei wahrscheinlich ein wenig geärgert haben. Es ist nämlich kein Rekord, den man stolz präsentieren könnte.

WOHL KEINE ANDERE STADT als Thun besitzt in ihrem Zentrum so wenige Fussgängerampeln. Ich habe mehrmals nachgezählt und scharf nachgedacht, aber es bleibt dabei. Eine einzige Fussgängerampel, lokalisiert vor dem Thunerhof. In den Aussenquartieren trifft man wohl einige dieser Einrichtungen an, nicht aber in der Innenstadt. Marktgasse: null, Freienhofgasse: null. Seltsam, wenn man bedenkt, dass sich Thuns Menschenmassen vor allem in der City konzentrieren.

IM SOMMER UND IM JANUAR ist es jeweils besonders brisant: Ausverkauf! Die Schnäppchen locken, und ihre Jäger hetzen kopflos in Massen durch und über die Strasse. Für den Betrachter, der Zeit hat, kann das ganz amüsant sein. Da gibt es Fussgängerstreifen-Sprinter neben Strassenquerungs-Geniesser, es gibt die gewissenhaften Fünfmal-links-und-rechts-Gucker und die waghalsigen Last-second-road-Crosser. Ob schnell oder langsam, in Gruppen, im Gänsemarsch oder als Einzelgänger - es ist ein kleines Spektakel, was die Fussgänger auf dem Zebrasteifen veranstalten.

SO DYNAMISCH FLIESSEND der Strom der Fussgänger in der Thuner Innenstadt, so stockend und zäh der Verkehrsfluss. Es ist eine Geduldsprobe für Velofahrer und Autolenker und keine einfache Aufgabe für die tapferen Helfer der «Eagle Security». Inmitten des Lärms und der Abgase, in grösster Hitze und klirrender Kälte sorgen sie dafür, dass Thuns Rekord nicht allzu arge Folgen hat.

STELLEN SIE SICH VOR, was zehn nigelnagelneue Ampeln bewirken könnten! Rot, gelb, grün würde es von überall her fröhlich farbig entgegenleuchten. Die Security-Menschen würden zu interessanteren und gesünderen Taten berufen. Beim Warten am Fussgängerstreifen könnte ein angeregtes Gespräch mit dem Nachbarn entstehen. Der Verkehr würde fliessen, statt zu stocken.

SIE MEINEN, man müsste das Problem doch viel einfacher lösen können, die Installation von zehn Ampeln sei viel zu aufwändig und zu teuer? Bestimmt! Ganz ohne Verkehr käme Thuns Innenstadt auch ohne Fussgängerampeln aus. Und das wäre, ja, neuer Schweizer Rekord! *


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt (PFEFFER, Die scharfe TT-Jugendseite), 02.02.2007

25.11.2005   Ja zum Verkehrsdienst - Budget war umstritten...


Ja zum Verkehrsdienst – Budget war umstritten

25.11.2005

Thuner Stadtrat


Die Verkehrsregelung an Fussgängerstreifen - wie im
Unterbälliz - war im Stadtrat gestern unbestritten: Der
jährlich wiederkehrende Kredit von * Franken dafür wurde
genehmigt.


Der Verkehrsdienst in der Thuner Innenstadt wird beibehalten. Dem Kredit dafür stimmte der Stadtrat trotz Budgetdefizit zu.

Zu Stosszeiten wird der Verkehr in der Thuner Innenstadt auch nächstes Jahr geregelt. Neu auch vor dem Aarezentrum. Der Stadtrat stimmte gestern mit 36 Ja und 2 Nein dem jährlichen Kredit von * Franken zu. Mehr zu reden gab das defizitäre Budget 2006. GFL und EDU verlangten gar eine Rückweisung des Voranschlags, der bei gleicher Steuerverlangung mit einem Defizit von * Millionen Franken rechnet. Umstritten war vor allem die Streichung von * Franken für Veranstaltungen der Volksschule. Da nützte auch eine Protestaktion nichts.


Mit zwei Gegenstimmen für den Verkehrsdienst

Mit 36 zu 2 bejahte Thuns Stadtrat gestern die Erneuerung des Verkehrsdienstes bei einigen Fussgängerstreifen.

Der Versuchsbetrieb zu einer «richtigen» Verkehrsregelung: Die definitive Weiterführung des Verkehrsdienstes an Fussgängerstreifen in der Innenstadt zu Spitzenzeiten war gestern Abend im Thuner Stadtrat unbestritten. Begrüsst wurde vor allem auch die geplanten Erweiterung des Einsatzes für Fussgängerstreifen beim Aarezentrum.
Der Rat stimmte einem jährlich wiederkehrenden Kredit von * Franken mit 36 Ja und 2 Nein zu. Einzig die SP-Stadträtinnen * und * stimmten gegen die Vorlage. Somit werden ab 2006 die Fussgängerstreifen im Unterbälliz, bei der Bahnhofbrücke und in der Freienhofgasse (Oberbälliz) sowie neu beim Aarezentrum zu Stosszeiten vom Verkehrsdienst geregelt.

Neu ausschreiben
«Der Verkehrsdienst war in der Sachkommission absolut unbestritten», eröffnete Kommissionspräsident * die kurze Debatte. Auch sei es richtig, den Verkehrsdienst nicht durch Polizei zu regeln, sondern durch Dritte. «Ebenso richtig ist, den Verkehrsdienst nun mit der definitiven Einführung neu auszuschreiben», sagt er.
Ebenso lobte * für die SVP-Fraktion die Regelung, die den Verkehr verflüssige: «Da dieser Dienst aus dem Parkingfonds bezahlt wird, kommt der Automobilisten direkt wieder etwas zugute.» Dem fügte * (SP-Fraktion) allerdings an: «Auch wenn wir grundsätzlich für die Fussgängerregelung sind, ist noch nicht bewiesen, dass es mit dem Verkehrsdienst besser geht als vorher.»

«Eigentlich viel Geld»
Die GFL stimmte im Gegensatz zu damals, als es um die Abstimmung für den Kredit für den Versuchsbetrieb ging, der Vorlage nun zu. «Wir tun dies wegen dem öffentlichen Verkehr, der die Regelung will», sagte * , betonte aber: «Eigentlich ist es viel Geld für eine Erziehungsmassnahme für Erwachsene.»


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 25.11.2005

17.11.2005   Den Verkehr ab 2006 auch beim Aarezentrum regeln...


Den Verkehr ab 2006 auch beim Aarezentrum regeln

17.11.2005

Stadtrat vom 24. November: Kredit über * Franken


Der Fussgängerstreifen vor dem Aarezentrum an der
Aarestrasse:
Ab dem nächsten Jahr soll der Verkehrsdienst
die Fussgänger neu auch an diesem Strassenübergang in
Gruppen über die Strasse leiten - insbesondere am
Donnerstagabend und am Samstag.



Der Verkehrsdienst am Zebrastreifen in Thun hat sich bewährt. Neu soll er auf den Streifen beim Aarezentrum erweitert werden: Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Jährlichen Kredit von * Franken.

Zunächst war eine Notlösung als Antwort auf die Verkehrsprobleme während der Sanierung des Maulbeerplatzes, danach wurde er für einen zweijährigen Versuchsbetrieb bewilligt: der Verkehrsdienst zu den Spitzenzeiten an Fussgängerstreifen in der Innenstadt, im Unterbälliz, bei der Bahnhofbrücke und im Oberbälliz/Freienhofgasse.
«Diese Regelung hat sich sehr bewährt», schrieb der Gemeinderat in der Botschaft zur Stadtratssitzung vom Donnerstag, 24. November. «Nach Aussagen der STI könnte der Fahrplan des öffentlichen Verkehrs ohne diesen Dienst in keiner Art und Weise noch aufrechterhalten werden», steht weiter.

Neu beim Aarezentrum
«Wir haben die Ergebnisse evaluiert und die Leistungen optimiert», ergänzt Gemeinderat * auf Anfrage. Für das nächste Jahr soll der Dienst auf den Fussgängerstreifen beim Aarezentrum ausgeweitet werden. Dies vor allem am Donnerstagabend und am Samstag. «Bereits seit diesem Jahr werden die Regelungszeiten saisonal unterschiedlich festgelegt», schreibt der Gemeinderat weiter in den Unterlagen. Er beantragt dem Stadtrat für die Fortsetzung des Verkehrsdienstes einen jährlich wiederkehrenden Kredit von * Franken. Bisher, also ohne Zebrastreifen beim Aarezentrum, waren es * Franken.

* Stunden pro Jahr
Der Betrag beinhaltet einen durchschnittlichen Aufwand von rund * Stunden pro Woche beziehungsweise durchschnittlich * Stunden pro Jahr. Finanziert wird der Betrag über die Spezialfinanzierung «Parkinggebühren.» Dieser Fonds weist gemäss Controller * per Ende Jahr einen Betrag von * Millionen Franken aus. «Davon werden unter anderem Personalkosten, Entschädigungen Parkplatzareale an Dritte sowie Reinigungs- und Schneeräumungsarbeiten auf den vielen Parkplätzen bezahlt», erläutert * weiter.
Durch den Verkehrsdienst erübrige sich die in der Gesamtverkehrsstudie Agglomeration Thun enthaltene Massnahme von busgesteuerte Lichtsignalen in der Unterstadt. «Die Fortführung der Fussgängerstreifenregelung ist mindestens bis zum Bau der Aarequerung Nord und der damit zusammenhängenden Einführung des Einbahnverkehrs auf den Aarenbrücken erforderlich», steht weiter in der Botschaft.

Wird neu ausgeschrieben
Der Verkehrsdienst wird zurzeit von einer privaten Firma (Eagle Security) vorgenommen. «Wir schreiben die Aufgabe nach dem heutigen Versuchsbetrieb gemäss der Submissionsverordnung aber neu aus - und zwar für die nächsten vier Jahre», präzisiert * .


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 17.11.2005

13.09.2004   Sitten auf den Thuner Strassen...


Sitten auf den Thuner Strassen

13.09.2004

Mehr Verkehr bringt mehr Rowdys

Besserung dank Eagles
Seit einiger Zeit wird bei vielbegangenen Fussgängerstreifen der Verkehr durch Leute der Eagle Security geregelt. Firmenbesitzer * stellt fest, dass seine Leute akzeptiert seien und der Verkehr flüssiger geworden sei. «Die meisten Fussgänger sind diszipliniert. Unaufmerksame oder solche, die durch Walkmans und Natels abgelenkt sind, gefährden sich aber selber», hat er beobachtet. Während die Autofahrer den Handzeichen der Verkehrsregler Folge leisteten, gäbe es viele Velofahrer, die kurz vor der Kolonne noch durchzischten. «Gleiche Erfahrungen machen die Busschauffeure. «Mit Natels Beschäftigte werfen sich fast vor den Bus! Und die Rotlichter beim Thunerhof und dem Dürrenast- * werden von den Velofahrern einfach ignoriert», weisen sie auf einen wunden Punkt hin.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 13.09.2004

19.06.2004   Grosser Gemeinderat Steffisburg...


Grosser Gemeinderat Steffisburg

19.06.2004

GGR Kurz 3

Dank an Arbeiter

Zum Auftakt der gestrige Grosse Gemeinderat (GGR) -Sitzung bedankte sich Ratspräsidentin * bei den Arbeitern, welche an der Oberdorfstrasse in Steffisburg gearbeitet haben. «Sie, aber auch die Sicherheitsleute, die den Verkehr regelten, haben eine verantwortungsvolle Aufgabe an einer sehr viel befahrenen Strasse mit viel Engagement, aber oft auch mit einer bewundernswerten Ruhe gelöst», lobte * im Wissen um all jene, die sich ob dem Baustellenstau nervten.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 19.06.2004

10.04.2004   Wer nicht bezahlt, wird in Zukunft gebüsst...


Kanton Bern

10.04.2004

Wer nicht bezahlt, wird in Zukunft gebüsst

THUN Auf insgesamt 13 Parkplätzen im Thuner Gwatt-Quartier gilt seit
22. September letzten Jahres eine Gebührpflicht.

Das Tiefbauamt der Stadt Thun möchte die Benützerinnen und  Benützer der rund 690 Parkfelder darauf hinweisen, dass für das Parkieren nun bezahlt werden muss.

Wie das Tiefbauamt weiter mitteilt, wird ab sofort kontrolliert und nötigenfalls gebüsst.
Neu werden die Kontrollen durch die Sicherheitsfirma Eagle Security vorgenommen, wie die Stadt Thun mitteilt.


Quelle: Der Bund, 10.04.2004

03.04.2004   Parkplätze im Gebiet Dürrenast-Gwatt...


Parkplätze im Gebiet Dürrenast-Gwatt

03.04.2004

Ab Montag büssen die «Adler»

Die Gebührenpflicht gilt zwar schon seit dem 22.September 2003. Bislang wurden die Parksünder auf den 13 Parkplätzen im Gebiet Dürrenast-Gwatt aber noch geschont. Ab Montag macht die Stadt Thun Ernst: Sie schickt Patrouillen des Sicherheitsdienstes «Eagle Security» auf Kontrollgänge. Wer kein gültiges Parkticket hat, wird mit 40 Franken gebüsst.



«Adler» überwachen Parkplätze

Jetzt macht die Stadt Ernst mit der Kontrolle der 690 Parkplätze im Dürrenast und Gwatt: Ab Montag geht die Sicherheitsfirma «Eagle Security» auf die Suche nach Parksündern. Bussen von 40 Fr. drohen.

Auf insgesamt 13 Parkplätzen im Dürrenast und Gwatt (siehe Kasten) gilt seit 22.September letzten Jahres die Gebührenpflicht. Die insgesamt 690 Parkfelder in der Nähe von zahlreichen Freizeitarealen wie dem Bonstettenpark, dem Lachen-Stadion und dem Lachen-Areal dürften an den ersten warmen Frühlingstagen schon bald wieder besonders begehrt sein. Per Pressemitteilung erinnert die Stadt Thun deshalb die Benützerinnen und Benützer an die «für viele noch immer ungewohnte Tatsache, dass für das Parkieren nun bezahlt werden muss».

«Es wird nicht schikaniert»
Wie intensiv die «Adler» die Parkplätze kontrollieren werden, wollte der zuständige Gemeinderat * gestern nicht verraten. «Das bleibt aus verständlichen Gründen unser Geheimnis. Wir haben den Sicherheitsdienst aber angewiesen, dass er nicht schikanöse Kontrollen durchführt.» Was so viel heisst, dass «die Kontrollen nach dem Zufälligkeitsprinzip durchgeführt werden und dass nicht bei jedem Grossanlass intensiv kontrolliert und gebüsst wird», gab * zu verstehen. Wer als Parksünder erwischt wird, bezahlt übrigens den normalen Tarif für Parkbussen, der zurzeit 40 Franken beträgt.

Provisorische Lösung
Die jetzt getroffene Lösung mit dem Sicherheitsdienst «Eagle Security» sei eine provisorische, erklärt Gemeinderat * . Der Einsatz werde über das Konto Spezialfinanzierungen bezahlt, die genauen Kosten kenne er aber nicht.
Im Rahmen der flächendeckenden Parkplatzbewirtschaftung in Thun, welche nächstens dem Stadtrat vorgelegt werde, müsse der Auftrag dann im Submissionsverfahren neu vergeben werden. Über das Geschäft wird die Stadt demnächst öffentlich orientieren. Es sehe Investitionen von rund * vor, verriet * . Damit würden Ticketautomaten, Signalisationen und andere bauliche Massnahmen finanziert. Von der neuen Parkplatzbewirtschaftung in Thun erhofft sich die Stadt jährlich Einnahmen von einer * Franken.


Ab Montag gilts Ernst: Gestern verteilten die Damen vom
Sicherheitsdienst «Eagle Security» den Parksündern nur
Handzettel, welche auf die Gebührenpflicht hinweisen - ab
Montag werden sie gebüsst.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 03.04.2004

10.12.2003   Verkehrsregelung an Fussgängerstreifen...


Verkehrsregelung an Fussgängerstreifen

10.12.2003

Jetzt geht es plötzlich...

Unzählige Male haben Leserbriefschreiber und Kommentatoren des TT die Polizei und Behörden aufgefordert, endlich etwas gegen die faktische Blockierung des regionalen Durchgangsverkehrs durch die rücksichtslose Hünerei an den Fussgängerstreifen zu unternehmen. Siehe da, jetzt geht es plötzlich: Auch ohne Baustelle in der Stadt sorgen schneidige Hilfspolizisten für mehr Fussgängerdisziplin und weniger Autostaus. Und im Unterbälliz wurde ein überflüssiger Streifen sogar aufgehoben (Pfeil). Schade, dass es so lange dauerte, aber schön, dass es doch noch geschah... Im Dezember soll der Stadtrat das gegenwärtige gemeinderätliche Provisorium absegnen.



Verkehrsregelung bald definitiv?

Das Verkehrsgestürm an Thuner Fussgängerstreifen soll endgültig der Vergangenheit angehören. Der Einsatz der «orangen» Security-Leuten soll definitiv werden. Der Stadtrat entscheidet jetzt über den Kredit.

* Franken pro Jahr: Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat an der Sitzung vom Freitag, den Kredit für den Verkehrsdienst an Fussgängerstreifen in der Thuner Innenstadt zu Spitzenzeiten zu genehmigen.
Zum einen ist der Nachkredit für die Versuchsphase in diesem Jahr zulasten der Rechnung 2004 sowie eine jährliche wiederkehrenden Kredit von * Franken zu bewilligen. Finanziert würde das durch diejenigen, die von der Regelung selber am meisten profitieren: die Automobilistinnen und Automobilisten im Rahmen der Parkgebühren.

Positiv ausgewirkt
Zur Erinnerung: Die Erfahrungen mit dem Verkehrsdienst an den Fussgängerstreifen während der Sanierung des Maulbeerkreisels im Sommer haben sich auf den Verkehrsfluss positiv ausgewirkt. Der Durchgangsverkehr passiert das Nadelöhr durch die Innenstadt über die Brücken rascher. In der Folge hatte der Gemeinderat die Regelung der drei Übergänge im Unterbälliz, in der Freienhofgasse und auf der Bahnhofbrücke in den Monaten September bis Dezember mit einem entsprechenden Nachkredit bewilligt und fortgesetzt (wir berichteten).

Arbeit ausgeschrieben
Der Verkehrsdienst soll zu Zeiten mit grossem Verkehrsaufkommen geregelt werden, das heisst zu Mittagszeit und während Feierabendverkehrs sowie am Samstag über den Mittag bis Ladenschluss. Die Polizei Thun soll mit diesem Dienst nicht belastet werden. «Zum einen ist die Entscheidung einer privaten Firma günstiger, und zum andern ist es zweckmässiger, für Hilfsaufgaben nichtausgebildete Polizeikräfte einzusetzen», erläutert der Gemeinderat in den Stadtratsunterlagen.
Bis anhin wurden die Arbeiten durch die Firma Eagle Security aus dem Gwatt ausgeführt. Vorerst soll die Firma auch weiterhin mit dem Auftrag betraut werden. Doch im Zusammenhang mit der Kontrolle der flächendeckenden Parkplatzbewirtschaftung und dem Verkehrsdienst soll 2004 eine öffentliche Submission durchgeführt werden.

70 Stunden pro Woche
Für die Verkehrsregelung wird im dafür zeitlich vorgesehenen Rahmen mit einem wöchentlichen Aufwand von rund 70 Arbeitsstunden gerechnet. Dies ergibt einen jährlichen wiederkehrenden Aufwand von rund * Franken.
Sowohl die Verkehrsbetriebe * wie die Innenstadt Genossenschaft Thun begrüssen die Verkehrsregelung, welche die Stauprobleme in der Innenstadt klar verbessert.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 10.12.2003

19.09.2003   * Personalzeitschrift...


* Personalzeitschrift

19.09.2003


Bahnsicherheitsdienst: Eagle Security, Sicherheitswärter.
Arbeitsstelle Fischermätteli - Weissenbühl (Bern)


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: * Personalzeitschrift, 19.09.2003

24.07.2013   Sanierung Maulbeerkreisel in Thun...


Sanierung Maulbeerkreisel in Thun

24.07.2003

Nächste Woche fährts wieder im Kreis

Die Sanierung des Maulbeerkreisels in Thun kommt optimal voran: Die Belagsarbeiten sind beendet. Nach knapp drei Wochen kann nächste Woche wieder auf Kreiselverkehr umgestellt werden.

Die sengende Hitze lässt den Asphalt glühen. Autos, Lastwagen, Busse, Mofas und Velos fahren meist pausenlos über die Kreuzung, andere stehen in der Kolonne und warten auf ein Zeichen des Verkehrsreglers. Auf dem Maulbeerkreisel in Thun herrscht emsiges Treiben, überall stehen Lastwagen, Baufahrzeuge und -abschrankungen, Männer in orangen Kitteln konzentrieren sich auf ihre Arbeit.
Aber: Der erwartete grosse Stausommer wegen der Sanierung des Kreisels blieb aus. «Entgegen unseren Befürchtungen hält sich das Verkehrschaos in Grenzen und beschränkt sich in der Regel auf ein paar Minuten Wartezeit in der Kolonne» stellt Bauführer * fest.

In knapp drei Wochen
Die aufwändige Planung, um die Bauarbeiten und den Verkehr bestmöglich zusammen zu vereinen, hat sich gelohnt: «Bereits nach knapp drei Wochen haben wir Anfang nächste Woche die Belagsarbeiten beendet, und der Verkehr kann wieder im Kreiselverkehr geführt werden», freut sich * .
* ist der Mann, der seit Wochen die Fäden für die Sanierung zusammenhält. Er pendelt zwischen Baustelle, Büro und den verschiedensten Stellen hin und her, kontrolliert die Qualität der Arbeiten, ist ständig für jegliche Probleme im Zusammenhang mit der Sanierung, dass das richtige Material zum richtigen Zeitpunkt auf der Baustelle ist, und vieles mehr.
«Aber», freut er sich, «aus meiner Sicht und den Reaktionen in diesen knapp drei Wochen habe ich den Eindruck, dass alles ideal verlaufen ist.»
Natürlich habe auch das gute Wetter dazu beigetragen, dass die Arbeiten wie erhofft rasch hätten ausgeführt werden können. Und: «Viele Leute sind in den Ferien, andere steigen dank dem Wetter alleine auf das Velo um oder gehen zu Fuss in die Stadt.»
So steht also ab Anfang nächste Woche, sobald der Kreiselverkehr eingeführt ist, die fünfte und letzte Etappe mit den bis Ende August andauernden Finish- und Detailarbeiten an den Gehsteigen und in der Kreismitte bevor. «Aber», betont * , «diese behindern den Verkehr nur noch geringfügig.» Allerdings werden bei den Fussgängerstreifen der Verkehr zu den Stosszeiten weiterhin von Hand gelenkt und die Fussgängerinnen und Fussgänger in Gruppen über die Strasse geführt. «Denn das hat sich gelohnt», findet der Bauführer.

Fussgängerverkehr regeln
Derselben Meinung sind auch die Stadt und die Verkehrsbetriebe * . «Die Bauarbeiten, die professionell organisiert sind, wäre ohne Verkehrsregler undenkbar», findet Bauvorsteher * . Insbesondere die Erfahrung mit der Verkehrslenkung an den Fussgängerstreifen habe sich bewährt: «Wir prüfen, diese nach Beendigung der Bauarbeiten zu den Stosszeiten und bei den Fussgängerstreifen vor der * und in der Freienhofgasse beizubehalten.» Zumal das Geld aus künftigen Parkplatzbewirtschaftung in den Quartieren für verkehrsoptimierende Massnahmen eingesetzt werden können. «Auch die grossräumige Umfahrung habe sich bewährt», erklärt * . Er habe sogar als Reaktion gehört, dass diese alternative Verkehrsführung als ideal bezeichnet worden seien.
Einzig über das Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmen sind * und * empört: «Es gibt Leute, die während des Wartens oder des Vorbeifahrens die Bauarbeiter und Verkehrsregler beschimpfen, teils auf primitive Art», nennt der Bauvorsteher ein Beispiel.

*(Verkehrsbetriebe) ist zufrieden
Für *-Direktor * ist die Organisation rund um die Sanierung «schlichtweg super»: «Besser kann es nicht gemacht werden.» Auch der Einsatz der Leute, die den Verkehr regeln sei optimal. * hob eine Feststellung besonders hervor: «Das Regeln des Verkehrs bei Fussgängerstreifen wirkt sich sehr positiv aus.»


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 24.07.2003

10.07.2003   Trend: Polizeiarbeit wird privatisiert...


Trend:

Polizeiarbeit wird privatisiert

10.07.2003



Im Trend: Polizeiarbeit wird an Privatfirmen übertragen

Bern - Polizisten sind out, Sicherheitsfirmen in: Die Gemeinden im Kanton Bern setzen immer öfter auf private Ordnungshüter. Polizeidirektorin * warnt vor den Gefahren.

Sie regeln den Verkehr im Thuner Maulbeerkreisel, tragen Uniformen, weisse Handschuhe und orange Gilets. Erst beim zweiten Hingucken wird klar: Das sind gar keine Polizisten, sondern private Sicherheitsleute. Damit setzt sich der Trend ford, die Polizeiarbeit zu privatisieren.
Die Berner Polizeidirektorin * sieht beim Einsatz privater Sicherheitsunternehmen enge Grenzen und warnt vor den Gefahren. «Es darf zu keiner Verwässerung zwischen Polizei und Privaten kommen», fordert sie. So dürfen sich Private nicht als Polizisten ausgeben. Den Verkehr zu regeln liege zwar auf Baustellen wie in Thun noch drin - nicht aber auf Kreuzungen. Ausweiskontrollen, Ausstellen von Bussen oder Festnahmen blieben den echten Polizisten vorbehalten. Problematisch sei auch, dass bei Privaten eine angemessene Ausbildung nicht gewährleistet werden könne.
Dennoch sind private Ordnungshüter gefragt: Die Gemeinden im Gürbetal haben gestern versprochen, kritische Orte verstärkt zu überwachen, «nötigenfalls mit privaten Sicherheitsfirmen.» Den Kürzeren zieht die Kantonspolizei: Auch sie bieten im Auftrag und gegen Entgelt Sicherheitsleistungen an.


In Thun regelt neu die private Firma Eagle Security den Verkehr.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: 20minuten, 10.07.2003

14.11.2002   Sanierung der Burgstrasse...


Sanierung der Burgstrasse in Thun

14.11.2002

Jetzt wieder mit Gegenverkehr

Jetzt rollt auf der Burgstrasse wieder der Gegenverkehr. Die Innenstadt wird vom Durchgangsverkehr entlastet. Knapp sechs Wochen dauerten die Arbeiten. Die 2. Etappe wurde zurückgestellt.

«Am Montagmorgen wurden die Bauabschrankungen an der Burgstrasse entfernt», erklärt * , Projektleiter beim Oberingenieurkreis I in Thun, gegenüber dieser Zeitung. Damit konnte die Burgstrasse nach knapp sechswöchigen Sanierungsphase wieder für den Gegenverkehr freigegeben werden. «Eigentlich war geplant, dass die Arbeiten erst Mitte November abgeschlossen sein würden», so * . Obwohl einige Probleme auftauchten, habe man den Zeitplan sogar um einige Tage unterschreiten können. Die Kosten, gemäss Kostenvoranschlag rund eine Million Franken, konnten eingehalten werden.

Trottoirs bald fertig
Gegenwärtig sind die Trottoirs noch nicht fertig erstellt. Diese Arbeiten sollen jedoch bis Ende Monat beendet sein, erklärt * . Durch die Verschiebung der Fahrbahn Richtung Zehntenscheune konnte jetzt auch auf der westlichen Seite der Burgstrasse ein Trottoir erstellt werden.
Bei der *-Tankstelle wurde der Fussgängerstreifen mit einer Sicherheitsinsel unterteilt, wodurch die Sicherheit erhöht werden konnte.
Vorerst fahren die Autos auf der sanierten Strecke zwischen der *-Tankstelle und der Abzweigung der Krankenhausstrasse noch über den Grobbelag. Der Feinbelag soll dann im kommenden Sommer eingebaut werden.
Wie der Thuner Polizeivorsteher, * , auf Anfrage erklärte, hat die Stadt vor dem Baubeginn flankierende bauliche und verkehrsmässige Massnahmen gefördert. Diese waren zum Beispiel, dass die Arbeiten in einem Zweischichtbetrieb ausgeführt wurden, dass auch an einem Samstag gearbeitet wird und dass auf der Transitrouten durch die Innenstadt an kritischen Stellen der Fussgängerverkehr von Hand geregelt wird. Obwohl die Route durch die Innenstadt vor allem zu Stosszeiten vollständig überlastet gewesen sei, habe sich die gruppenweise Führung der Fussgänger durch die «Eagle Security»-Leute positiv ausgewirkt. «Positiv war auch, trotz der Erschwernisse die Polizei keine Reklamationen erhalten hat», erklärt * . Auch für * hat sich das Verkehrskonzept bewährt.
Die zweite Sanierungsetappe, zwischen dem Lauitor und der *-Tankstelle, sei vorderhand nicht zur Realisierung vorgesehen, so * weiter.
Diese Sanierungsetappe wurde wegen den Sparmassnahmen des Kantons aus dem Strassenprogramm 2003 bis 2006 gestrichen. Zudem seien noch verschiedene Abklärungen am Laufen, erläutert der Projektleiter abschliessend.



* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 14.11.2002

08.10.2002   Thun: Sanierung der Burgstrasse...


Thun: Sanierung der Burgstrasse

08.10.2002

Die Anlaufschwierigkeiten sind nun vorbei

Während den Sanierungsarbeiten an der Burgstrasse werden die Fussgänger in Gruppen über die Strasse gelotst. Nach Anlaufschwierigkeiten haben die «Eagle Security»-Leute die Situation im Griff.

Seit dem vergangenen Mittwoch kann die Burgstrasse nur im Einbahnverkehr vom Lauitor in Richtung Berntor befahren werden. Der Verkehr in Richtung Gunten und Interlaken entlang dem rechten Thunerseeufer wird deshalb über Unterstadt-, Aarestrasse, Freienhofgasse umgeleitet. Die Sanierungsarbeiten des Teilstücks der Burgstrasse zwischen *-Tankstelle und der Krankenhauskreuzung dauern voraussichtlich bis Mitte November. An den durch die Umleitung entstandenen problematischen Stellen wird der Verkehr während der Bauzeit von Hand geregelt. An der Freienhofgasse, bei der Aarestreasse, beim Guisan- und beim Sternenplatz werden die Fussgänger mit Handzeichen zur Strassenüberquerung aufgefordert.

Stau verhindern
Dass die Bauarbeiten Stau verursachen werden, war von Anfang klar. Zu Beginn waren jedoch weniger die Autos selbst, die den Verkehr ins Stocken brachten, sondern die Fussgänger.
«Durch die Sanierung der Burgstrasse gibt es in Thun mehr Stau», erklärt * Inhaber der «Eagle-Security».
«Deshalb haben wir unsere Leute an den vier heikelsten Punkten in der Stadt verteilt. Dort müssen sie dafür sorgen, dass die Fussgänger nicht willkürlich die Strasse überqueren.» Denn genau deswegen komme es zu Staus. «Nur wenn wir die Fussgänger <päckliweise> die Strasse passieren lassen, können wir den Verkehrsfluss aufrechthalten und Verspätungen des öffentlichen Verkehrs verhindern.» Vor allem während den Stosszeiten sei die Handregelung des Verkehrs die beste Lösung.
«Einige Fussgänger begreifen leider auch nach mehrmaligem Zurufen nicht, dass sie die Strasse erst überqueren dürfen, wenn ich den Autos das Zeichen zum Anhalten gegeben habe», erzählt eine Mitarbeiterin der «Eagle-Security» bei einem Augenschein vor Ort.
Dies sei nicht nur mühsam, sondern auch gefährlich: «Schliesslich verlassen sich die Autofahrerinnen und Autofahrer auf mein Zeichen. Wenn ich den Verkehr zur Durchfahrt anweise, wird natürlich nicht mehr gross auf die Fussgänger geachtet.»
Auch laut * ist es so dass zu Baubeginn dieser Aktion viele Fussgänger die Zeichen der «Eagle-Security»-Leute missachtet hätten. «Vor allem die Jungen wollten oft nicht warten und hielten sich nicht an unsere Anweisungen. Manchmal kam es mir so vor, als ob die Leute die Handzeichen im Verkehr überhaupt nicht kennen würden.»

Erste positive Bilanz
Mittlerweile sind diese Anlaufschwierigkeiten überwunden. «Die Fussgänger sind nun disziplinierter», freut sich * und zieht eine erste positive Bilanz: «Wir haben die Situation im Griff. Mit den von unseren Leuten ausgeführten Massnahmen kann der Verkehrstau sicher zu einem grossen Teil minimiert werden.» Noch sei es zu keinen gravierenden Zwischenfällen gekommen. Des weiteren meint * : «Ob wir an unserer Planung etwas ändern müssen, werden wir erst mit der Zeit sehen. Vorerst wollen wir unsere Leute weiterhin von Montag bis Freitag von 12 Uhr mittags bis 19 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 16.30 Uhr an den problematischen Stellen stationieren.»


Freienhofgasse: Ein Mitarbeiter der «Eagle Security» lässt
Fussgänger nur in Gruppen die Strasse überqueren.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 08.10.2002


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt

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